Mehr Personal für die Oberhausener Polizei – und die Möglichkeit, sich auf die klassischen Aufgaben konzentrieren zu können: Das fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann angesichts der hohen Zahl von Wohnungseinbrüchen und einer Aufklärungsquote von lediglich 20 Prozent in unserer Stadt von der rot-grünen Landesregierung. „Nur jeder fünfte Fall wird aufgeklärt. Das ist sehr bedenklich und verunsichert unsere Bürgerinnen und Bürger. Deshalb müssen wir unsere Polizei endlich wieder so aufstellen, dass eine konsequente Verfolgung von schweren Straftaten möglich ist, aber auch die von sogenannten Bagatelldelikten. Für den einzelnen Betroffenen gibt es nämlich kein Bagatelldelikt.“

Zahlreiche Aufgaben vor allem im Verwaltungsbereich seien für die Oberhausener Polizei in den vergangenen Jahren neben den eigentlichen Ermittlungsarbeiten hinzugekommen. Das raube Zeit und sorge dafür, dass nur noch das Große im Blick sei und abgearbeitet würde: „Ohne ein gezieltes und wirksames Eingreifen bei Delikten wie Taschen- und Ladendiebstahl und gerade auch bei Wohnungseinbrüchen gewinnen unsere Bürgerinnen und Bürger allerdings den Eindruck der Tatenlosigkeit“, so Hausmann, der insgesamt „einen Vertrauensverlust für unseren Rechtsstaat“ erkennt und schließt: „Wenn dann die Ermittlungsarbeit bei angemessenem Personalstand und mit einer angemessenen Möglichkeit, sich auf die Arbeit konzentrieren zu können, erledigt ist, brauchen wir eine konsequente Ahndung durch die Justiz.“