Wenn ich als Architekt kritisiere, weiß ich, wovon ich rede

Veröffentlicht: Mittwoch, 17. August 2016

hausmann lte 2012 661x372Als "allzu durchsichtiges Ablenkungsmanöver" bezeichnet der Oberhausener CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann die Aufforderung des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit, seine Nebeneinkünfte offen zu legen: "Deutschland diskutiert über den Fall der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Hinze, die ihren Lebenlauf massiv gefälscht und ihre politische Karriere auf Lügen aufgebaut hat. Nun versucht Zimkeit sich ein bisschen angestrengt daran, das Thema vom Tisch zu kriegen."

Hausmann betont: "Ich bin Architekt, und das nicht nur auf dem Papier. Dafür muss ich mich nicht schämen, sondern darauf darf ich stolz sein." Dass er Baupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sei, sei auch dadurch begründet: "Ich verstehe etwas von meinem Fach. Wenn ich zum Beispiel die Arbeit unseres für das Bauen zuständigen NRW-Ministers Michael Groschek kritisiere, dann weiß ich, wovon ich rede. Zu beurteilen, ob Menschen, deren ganzes Leben aus wenig mehr als politischer Karriere und Pöstchensuche besteht, das immer wissen, überlasse ich anderen."

Seine Nebeneinkünfte, so der CDU-Landtagsabgeordnete, werde er zu einem Zeitpunkt offen legen, der "ganz sicher nicht von Stefan Zimkeit bestimmt wird": "Da muss ich als selbstständiger Architekt zum Beispiel auf die Abrechnung vom Finanzamt warten. Aber, um den besorgten Herrn Zimkeit zu beruhigen, das läuft schön sauber und ordentlich."