Die Landesarbeitsgemeinschaft der Studentenwerke beklagt zunehmende Engpässe am Wohnungsmarkt für Studenten in Nordrhein-Westfalen. Dazu erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wilhelm Hausmann:

„Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen wie beispielsweise Bochum oder Bielefeld vermelden Wohnungsknappheit beim studentischen Wohnen. Trotz dieser Warnsignale bleibt die Regierung-Kraft bei ihrer Wohnungspolitik unbeweglich. Es gibt weder bürokratische Erleichterungen noch Flächenbereitstellungen im Rahmen des Landesentwicklungsplans. Bauminister Groschek versucht seine Versäumnisse durch die  bereitgestellten Bundesmittel für den Wohnungsbau zu überdecken.

Selbst die Vorschläge zur Verbesserung der Landesbauordnung durch die Wohnungswirtschaft werden ignoriert. In Nordrhein-Westfalen werden vor allem hochpreisige Wohnungen gebaut, die sich schnell vermarkten lassen. Städtebaulich orientierte Quartiersentwicklung mit Wohnen für Familien, Senioren und Menschen mit kleinen Einkommen finden nicht statt. Auch die Eigentumsförderung ist seit Rot-Grün regiert nur noch ein Bruchteil des Jahres 2010. Sie ist von 567 Millionen Euro auf 32 Millionen Euro geschmolzen. Unter der Regierung-Kraft steigen die Mieten und die Wohnungsknappheit nimmt zu".