Zur RRX-Regionalkonferenz des Landesverkehrsministeriums erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Klaus Voussem und der baupolitische Sprecher, Wilhelm Hausmann:

Wilhelm Hausmann: „Nie waren die Mieten in Nordrhein-Westfalen so hoch wie heute, nach fast siebenjähriger rot-grüner Regierung. Die Wohnungsmärkte im Ruhrgebiet und in anderen Ballungsräumen müssen daher sehr gut an den ÖPNV angebunden werden, um den steigenden Mieten und der Knappheit an Mietwohnraum in den gefragten Regionen zu begegnen. Diese Funktion kann der RRX durchaus erfüllen – nicht wegen, sondern trotz Minister Groschek.“

Klaus Voussem: „Wenn Verkehrsminister Groschek verkündet, er wolle Berufspendler, die wie Ölsardinen in Bimmelbahnen verkehren, erlösen, dann verschweigt er, dass mehrere SPD-geführte Landesregierungen dafür verantwortlich sind. Wegen rot-grüner Planungsunfähigkeit, wird dieses wichtigste NRW-Projekt im Schienenpersonennahverkehr um viele Jahre zu spät an den Start gehen.

Der Grund dafür liegt zum einen an absurden Plänen für eine unrealistische Magnetschwebebahn der SPD-Alleinregierung in den 1990er Jahren. Weil dieses Projekt nicht realisiert werden konnte, entgingen Nordrhein-Westfalen Milliarden von Bundesgeldern für den Schienenverkehr. Seit 1996 bekommt Nordrhein-Westfalen viel weniger von den Regionalisierungsmitteln, als uns nach Länderproporz zustehen. Erst die CDU-geführte Landesregierung hatte 2010 hat die Weichen für die Realisierung des RRX gestellt.“