Oberhausen für Düsseldorfer attraktiv machen

Veröffentlicht: Mittwoch, 22. März 2017

Wilhem Hausmann empfängt Kommunalpolitische Arbeitsgruppe der CDU im Landtag

Beim Besuch der Kommunalpolitischen Arbeitsgruppe der Oberhausener CDU im Düsseldorfer Landtag wurden weniger Hände als Köpfe geschüttelt. Das lag daran, dass der Oberhausener CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann den 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Situation Nordrhein-Westfalens drastisch darstellte. Das geringste Wirtschaftswachstum aller deutschen Bundesländer im Jahr 2015, das höchste Stauaufkommen aller Bundesländer, die höchste Kinderarmutsquote aller westdeutschen Flächenländer ebenso wie die höchste Quote an überschuldeten Menschen: „Ich könnte diese Liste noch lange fortführen“, so Hausmann.

Das baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag betonte „die dringende Notwendigkeit“, in die Infrastruktur des Landes zu investieren: „NRW ist das wirtschaftliche Drehkreuz Europas. Wir müssen das Land als Drehkreuz nicht schwächen, wie es in den vergangenen sieben Jahren geschehen ist, sondern stärken.“ Oberhausen, so Hausmann, könne durch eine gezielte Wohnungsbaupolitik zu einer Zuzugsstadt werden, „die Menschen aus Düsseldorf oder aus Köln wegen ihrer hervorragenden Lage anzieht“.

Das Thema innere Sicherheit bewegte die Kommunalpolitische Arbeitsgruppe der Oberhausener CDU in besonderer Weise. Der CDU-Landtagsabgeordnete verwies „auf die seit Jahren offen zu Tage liegenden Versäumnisse von NRW-Innenminister Ralf Jäger“: „Nur noch die Landesregierung erkennt doch in Jäger kein Sicherheitsrisiko. Auch deshalb muss es bei der Landtagswahl am 14. Mai einen Regierungswechsel geben.“