Hausmann mahnt zur Mäßigung

Veröffentlicht: Sonntag, 15. April 2012

ci_20367_port Mit Blick auf eine ganze Serie von Interviews von Kämmerer Apostolos Tsalastras und anderen Entscheidungsträgern aus der SPD, mahnt der Parteivorsitzende und neue CDU-Landtagskandidat Wilhelm Hausmann zur Mäßigung. „Wir als CDU versuchen, die Balance zu halten, um Schaden von der Stadt abzuwenden, die Sozialdemokraten reden die Stadt schlecht und machen uns dann noch die Vorwürfe. Das ist schon dreist.“

Es habe mehr als eine Generationen gedauert, das Image der grauen Industriestadt abzubauen. „Auch als der Himmel über der Ruhr schon lange blau war, kamen immer wieder Besucher, die sich wunderten, dass es hier grüne Bäume gibt“, erinnert Hausmann. Zurzeit erlebten die Bürger aber wie die roten Revieroberbürgermeister gegen den Solidarpakt in Stellung gebracht würden. Bilder wie zu DDR-Zeiten würden produziert und durch Interviews wie von Tsalastras in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung würden diese Klischees noch bedient. „Damit sorgen SPD-Leute für einen Imageschaden unserer Stadt. Obwohl man Fotos von grauen, nicht sanierten Straßenzügen auch in Düsseldorf machen könnte, wird dieses Bild leichtfertig instrumentalisiert, um von eigenen Versäumnissen abzulenken.“

Die CDU fordert laut Hausmann, dass dies aufhören muss. „Zu leicht wird hier wieder ein Bild aus der Region gezeichnet, dass nicht so leicht wieder aus den Köpfen verschwindet.“ Keiner ziehe freiwillig in eine Stadt des Niedergangs, niemand wolle bei einem solchen Image seinen Firmensitz in Oberhausen sehen.