CDU-Prinzenfrühstück als Startschuss für den Oberhausener Straßenkarneval

CDU-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Wilhelm Hausmann als französischer Lebemann, Stoag-Geschäftsführer Werner Overkamp als (Bruch)-Pilot, Sparkassen-Vorstand Bernhard Uppenkamp, Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött, und, und, und - beim Prinzenfrühstück der CDU trat wieder einmal alles an, was Rang und Namen hat. Auch OGM-Geschäftsführer Hardy Schmidt hatte durch seine kreativen Kostüme als geiziger Schotte oder als Protz-Bischof in den vergangenen Jahren immer wieder auf subtile Weise mit den gegen ihn gerichteten Vorwürfen gespielt. „Wir hatten in diesem Jahr damit gerechnet, dass er als überdimensionales Handy auftritt," so ein Frühstücksgast mit einem Augenzwinkern. Leider fehlte vom OGM-Chef beim CDU-Frühstück allerdings jede Spur.

„Besser als bei der CDU heute Morgen wird's nicht mehr!" rief CDU-Chefkarnevalist Walter Paßgang, als sich Stadtprinz Peter III. nebst Hofstaat auf den Weg in den Straßenkarneval machte. Zuvor hatte Paßgang gewohnt souverän durch den Morgen geführt, spießte launig und angespitzt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse auf, wie immer auch ohne seine eigene Partei zu schonen.

Ach ja, und auf die Nase und die Ohren gab's auch wieder was, nämlich die inzwischen allseits bekannten schwarzen Pappnasen und nautische musikalische Begleitung von und mit Siggi Prokein am Akkordeon, bei dessen Gesangseinlage es auch am frühen Vormittag schon keinen mehr auf den Sitzen hielt. Denn begleitet wurde er von den „Seemännern" und CDU-Stadtverordneten Karin Dubbert, Denis Osmann und Hans-Jürgen Köhler, die dafür sorgten, dass im erlauchten Publikum auch die Gäste fröhlich mitschmetterten, deren Stärke eigentlich nicht im musikalischen Vortrag liegt. Gut so: Im Karneval ist schließlich alles erlaubt.