Die Pressekonferenz zur Vorstellung des OB-Kandidaten der CDU fand an einem interessanten Ort statt: Mitten im Leben, in einem Osterfelder Bistro, zwischen vielen ganz „normalen" Gästen und auch Freundinnen und Freunde der CDU. Wilhelm Hausmann, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, begrüßte ein volles Haus.

"Wir brauchen den politischen Wechsel und deswegen haben wir uns frei von jedem taktischen Kalkül einfach für den besten Kopf als Oberbürgermeister-Kandidaten entschieden – nämlich für Daniel Schranz.", so Wilhelm Hausmann zu Beginn der Pressekonferenz.

Das fiel uns umso leichter, als neben seiner Kompetenz, die selbst vom politischen Gegner nicht bestritten wird, absolute menschliche Integrität und Verlässlichkeit hinzukommen. Daniel ist einer von uns. Er besitzt die seltene Gabe, mit den Menschen in Kontakt zu kommen, ohne sich anzubiedern. Er ist ein waschechter Oberhausener Junge: hier geboren, hier zur Schule gegangen, hier die ersten beruflichen Erfahrungen im Familienunternehmen, hier die eigene Familie mit drei Kindern. Er ist nicht nur mit Oberhausen verbunden, sondern ist mit Oberhausen verwoben. Unser OB kommt aus OB!

Schon als junger Mensch hat er sich politisch engagiert – mit allem Elan und auch mal Übermut. Immer aber wurde er für seinen Respekt gegenüber anderen und seine sachliche und integrative Arbeit geschätzt. Er ist ein Teamspieler. Ausreden für Fehler bei anderen zu suchen, ist ihm fremd. Dass er für Oberhausen und die Menschen brennt, das merkt man – nicht zuletzt daran, dass er hier auch seine Familie gegründet hat und geblieben ist.

Wir haben auch das sichere Gefühl, dass er das Rennen um die wichtigste Aufgabe unserer Stadt gewinnen kann. Natürlich spielte die Tatsache, dass wir so nahe an einem Sieg sind wie noch nie auch eine Rolle in unseren Überlegungen. Und Belege für diese Einschätzung gibt es genug, ich denke da nur an die Nachwahl kürzlich in der Sterkrader Heide. Soweit ich mich erinnern kann, wurde noch nie in der langen Geschichte der Oberhausener CDU ein Wahlkreis mit über 48 Prozent der Stimmen gewonnen. Für mich steht fest: Wir sind am Drücker, die SPD befindet sich auf Talfahrt.

Sie hören es mir an: ich freue mich, dass wir Daniel Schranz gewinnen konnten. Nach dem einstimmigen Votum der CDU-Findungskommission hat ihn am vergangenen Dienstag auch der CDU-Kreisvorstand einstimmig nominiert.