Hausmann: BDK begrüßt CDU-Vorschlag

„Nicht an Kopierern oder hinter Schreibtischen und Aktenbergen wird Sicherheit erzeugt, sondern auf unseren Straßen." Mit diesen Worten reagierte der Oberhausener CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann auf Kritik seines SPD-Kollegen Stefan Zimkeit, der die Einführung von Verwaltungsassistenten bei der Polizei jetzt in einer Stellungnahme strikt abgelehnt hatte.

Dazu Hausmann: „Das ist eigentlich kaum nachvollziehbar, denn durch die Schaffung dieser Assistentenstellen kämen mehr und nicht weniger Polizisten auf die Straße, wo sie das Sicherheitsgefühl der Menschen erhöhen und das tun, wozu sie eigentlich da sind: nämlich Kriminalität bekämpfen oder für die Aufklärung von Einbrüchen sorgen."

Die CDU wolle also zusätzliche Stellen schaffen und nicht Stellen abbauen, wie Herr Zimkeit behauptet, stellt Hausmann fest. Die Realität sehe aber leider immer noch so aus, dass studierte Polizeikommissare ihre Schreibarbeiten selbst erledigen und dadurch blockiert sind. Hausmann weist in diesem Zusammenhang auch auf die ausdrückliche Zustimmung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hin.

In einem Schreiben an den Düsseldorfer Landtag hatte der BDK ebenfalls die von der CDU aufgestellte Forderung gestellt. In dem Brief heißt es: „Der BDK begrüßt ausdrücklich das mit dem Antrag der CDU verfolgte Ziel, den Kernbereich polizeilicher Aufgabenwahrnehmung nachhaltig zu stärken. Der in diesem Zusammenhang unterbreitete Vorschlag, Vollzugsbeamte nur noch in diesen Bereichen einzusetzen, findet unsere Zustimmung."