CDU kritisiert Verhalten beim Handyskandal

„Auch als altgedienter Politiker ist man immer noch überrascht, mit welcher Kaltschnäuzigkeit SPD-Oberbürgermeisterkandidat Apostolos Tsalastras den Menschen die Rolle des Krisenmanagers vorgaukelt." Dies erklärte Oberhausens CDU-Chef Wilhelm Hausmann vor dem Hintergrund „des unerträglichen Zauderns und Zögern der handelnden Personen beim Handyskandal".

In diesem Zusammenhang stellen sich laut Hausmann zahlreiche Fragen. „Wie kann es zum Beispiel sein, dass angeblich Tausende Handys für die Stadtverwaltung bestellt werden, ohne dass es irgendjemand in der Kämmerei bemerkt? Wo war Herr Tsalastras seit Bekanntwerden des Skandals vor fünf Monaten? Und nebenbei: wo ist eigentlich Klaus Wehling? Hat er jetzt bis September Urlaub?"

Der Druck beim Handyskandal wachse, und plötzlich seien in der SPD nur noch Aufklärer zu finden, stellt der CDU-Politiker weiter fest. Und das verzweifelte Bemühen des Kämmerers, sich an deren Spitze zu stellen, sei für jeden deutlich spürbar. Doch die immer gleichen Sprechblasen, laut denen jetzt alles schnellstmöglich auf den Tisch müsse, würden nach Ansicht von Hausmann nicht weiter helfen.

„Herr Tsalastras ist Teil des sozialdemokratischen Systems", weiß der CDU-Vorsitzende. „Deshalb klingt es ja auch so absurd, wenn der sozialdemokratische Kämmerer die sozialdemokratisch dominierte Verwaltung, die sozialdemokratisch geführte Ampelkoalition und die vom ehemaligen SPD-Chef Hartmut Schmidt geleitete OGM zu mehr Tempo auffordert."