Endlich eine Rampe an der Ripshorster Brücke

Veröffentlicht: Mittwoch, 22. Juli 2015

Dass die Ansiedlung von Gewerbe auf Industriebrachen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und die ökologische Neuausrichtung solcher Bereiche kein Widerspruch sein müssen, zeigte der Sommerprogrammtermin der CDU Oberhausen zum Läppkes Mühlenbach.

Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich im Informationszentrum im Haus Ripshorst eingefunden, um sich über die Renaturierung des Bachs zu informieren und sich beim anschließenden Spaziergang ein Bild vom Stand der umfangreichen Baumaßnahmen zu machen.

„Mit der Renaturierung des Läppkes Mühlenbachs wird eine neue Landschaft geschaffen, die einen hohen Freizeit- und Erholungswert hat. Dies schafft Aufenthaltsqualität und verbindet den Gehölzgarten Ripshorst mit dem Stahlwerksgelände und dem CentrO." stellte CDU- Oberbürgermeisterkandidat Daniel Schranz fest.
Markus Pohl, verantwortlicher Projektleiter der Emschergenossenschaft, erläuterte, dass die Emschergenossenschaft nach Fertigstellung der Abwasserkanäle den bislang im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs unterirdisch verrohrten Mühlenbach wieder ans Tageslicht zurückholt und er dann in einem veränderten Bachlauf durch eine neu gestaltete Auenlandschaft führen wird.

Der gesamte Bereich entlang des renaturierten Baches wird öffentlich zugänglich sein und somit zu einem zusätzlichen Freiraum für Freizeit und Erholung.

Die Planungen der Emschergenossenschaft sehen außerdem vor, eine Rampe an der Ripshorster Brücke zu errichten. „Damit wird eine alte Forderung der CDU Borbeck und der Bürgerinitiative Ripshorster Brücke umgesetzt.", zeigte sich der CDU Kreisvorsitzende Wilhelm Hausmann zufrieden und erläutert, dass sich die Stadt Oberhausen beim Neubau der Brücke gegen den Bau einer Rampe ausgesprochen hatte. „Daher freut es uns sehr, dass die Emschergenossenschaft es möglich macht, dass das Gelände zukünftig auch von der Ripshorster Brücke für Rollstuhlfahrer und mit Kinderwagen zugänglich sein wird."